In Verbindung mit einem Magneten am Fahrzeugboden lassen sich durch den Hallsensor die Standorte einzelner Fahrzeuge ermitteln. Beim Überfahren des Hallsensors wird ein Impuls an einem nachgeschalteten S88 ausgelöst. Durch zyklisches Einlesen der S88-Rückmeldemodule mit entsprechender Software (z. B. Railzak) läßt sich somit immer die aktuelle Position eines Zuges oder - bei 100%iger Fahrzeugverfolgung - eines jeden Wagens feststellen. Hierzu ist natürlich ein Magnet an jedem Wagenboden Voraussetzung.

Dieses Verfahren haben wir an drei verschiedenen Modellbahnanlagen während eines sehr langen Zeitraumes (seit 1998) ausgiebig getestet und zufriedenstellende Ergebnisse - auch bei unsauberen Schienen - erzielt.

Der Hallsensor wird dabei möglichst direkt in der Gleismitte montiert (z. B. durch Kleben). Durch seine Größe ist er optisch unauffällig (die Form ist der eines Gleismagneten der DB ähnlich!). Die Elektronikplatine kann unter der Anlage, oder direkt im Märklingleis (M- oder C-Gleis), montiert werden. Sie ist so bemessen, daß der Einbau in das K-Gleis sehr einfach möglich ist.

Die Versorgung erfolgt durch eine unstabilisierte, externe Spannungsquelle (z. B. 12V=); aus dieser Spannung wird dann die benötigte Gleichspannung von 8,2V erzeugt.

Hall Sensor

Den Bestückungsplan gibt es als Download (pdf File, 10kB). Ebenso steht der Schaltplan (8k) als pdf File zur Verfügung.

Eigenentwicklung des EBT Berlin: Hall Sensor zur dynamischen Rückmeldung

Andreaskreuz
 Hall Sensor

Last Update: 28. August 2006

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